Ban Kôtei: Das Buch der Sonderlinge I (Kinsei Kijinden). Porträts japanischer Lebenskünstler.

 Kôdô Sawakis Lieblingsbuch, oft von ihm zitiert!


Ein Mann, der lieber arm bleibt, als seine Freiheit aufzugeben. Ein Mönch, der jedes Ansehen meidet. Ein Sonderling, der sich um Besitz, Karriere und guten Ruf kaum schert. Und immer wieder Menschen, die nach ihren eigenen Maßstäben leben – eigensinnig, komisch, radikal oder erstaunlich weise.

Das Kinsei Kijinden, das „Buch der Sonderlinge der frühen Neuzeit“, gehört zu den ungewöhnlichsten biografischen Sammlungen der Edo-Zeit. Es erzählt von Mönchen, Dichtern, Ärzten, Künstlern, Gelehrten, Handwerkern und Außenseitern, die sich den Erwartungen ihrer Umgebung nicht einfach fügten.

Kōdō Sawaki, einer der bedeutendsten und unkonventionellsten Zen-Meister des 20. Jahrhunderts, schätzte dieses Buch besonders. Kein Wunder: Viele seiner Gestalten verkörpern genau jene Freiheit von gesellschaftlichen Maßstäben, die auch Sawakis Zen prägte.

Mal komisch, mal drastisch, mal berührend – diese Geschichten zeigen Menschen, die ihren eigenen Weg gingen.

Ein Klassiker des japanischen Eigensinns – erstmals neu und zugänglich erzählt.

 

Ban Kôkei: Das Buch der Sonderlinge I. Porträts japanischer Lebenskünstler. 
Deusch von Taro Yamada. 300 Seiten. Hardcover. 33 €. 
Illustriert von Mikuma Katen. 
ISBN: 978-3-98804-025-1. E-Book: 978-3-98804-026-8.

 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Yûhô Yokoi: Zen-Lexikon Japanisch-Deutsch

Natsume Sôseki: Das Tor (Auszüge) & Haiku

Ein Buch pro Woche hält das Mu in der Socke!