Posts

Posts mit dem Label "Meditation" werden angezeigt.

Ômori Sôgen: Einführung in die Zen-Übung (Sanzen nyûmon)

Bild
  Ômori Sôgen (1904-1994) war ein japanischer Rinzai-Zen-Meister der Tenryûji-Linie und Professor der Hanazono-Universität. Er unterrichtete auch Kalligrafie in der Taishi-Tradition von Yamaoka Tesshû und die Schwertkunst der Kashima Shinden Jishinkage-ryû. All diese Künste vereinte er in seiner Lehre. Dieser Klassiker behandelt viele Fragen rund um die Zazen-Sitzmeditation und die Anwendung des Versenkungszustandes samâdhi im Alltag.  Körperhaltung, Geisteszustand und Atmung werden mithilfe zahlreicher Illustrationen erläutert. Ferner kommentiert Zen-Meister Ômori Sôgen Hakuins Grundlagentext "Zazen Wasan" und die Zehn Ochshirt-Bilder. Ômori Sôgen: Einführung in die Zen-Übung. Sanzen nyûmon. 308 Seiten. Pb. ISBN:  978-3-98804-169-2. 25 €.  Bestellen

Bodhidharma: Zwei Eingänge und vier Übungen

Bild
B edeutende Zen-Meister (Band 16)   „ Wenn einer nicht versteht, läuft er den Phänomenen nach;  wenn er versteht, laufen ihm die Phänomene nach.“ Im frühen 20. Jh. wurden in Tun-huang (China) zahlreiche Schriften gefunden, die zwischen 750 und 780 entstanden sein sollen und uns einen klareren Blick auf das frühe Chan (Zen) erlauben. Auf Bodhidharma selbst soll nach heutiger Erkenntnis nur die kurze Schrift Erh-ju ssu-hsing lun („Zwei Eingänge und vier Übungen“) zurückgehen, verfasst von T’an-lin, einem Schüler Hui-k’os. Bodhidharmas Lehren beziehen sich vor allem auf die noch nicht strikt definierte Sitzmeditation sowie aufs Lankavatara-Sutra, lehnen sich in der Form aber ans Shrimala-Sutra an. In weiteren Texten aus Bodhidharmas Umfeld berief man sich zunehmend auf Nagarjuna, das Diamant- und das Vimalakirti-Sutra. Dadurch erscheint diese Überlieferung frisch und jenseits des Buchstabenglaubens vor allem für Laien interessant. Sie legte den Grundstei...

Huineng: Plattform-Sutra

Bild
Bedeutende Zen-Meister (Band 15) "Der Weg (dao) muss durch den erwachten Geist verstanden werden  und hat nichts mit Sitzmeditation zu tun." Die Lehre des Plattform-Sutras wird dem sechsten Chan/Zen-Patriarchen Liuzu Dajian Huineng (auch: Caoxi Huineng, 638-713) zugeschrieben. Die früheste bekannte erhaltene Version stammt aus Dunhuang (9. Jh.). Wir legen hier die Übersetzung der um ca. ein Drittel längeren, so genannten Zongbao-Version aus dem 13. Jh. vor, die in die Taishô Tripitaka (No. 2008) Eingang fand. Dajian Huineng (jap. Daikan Enô, 638-713) stammte wohl aus Fanyang und gilt als der Sechste Patriarch des Chan/Zen-Buddhismus in China. Trotz mangelnder Bildung und klösterlicher Übung demonstrierte er ein tiefes intuitives Verständnis. Das Bild, das wir von ihm haben, wurde wesentlich durch Heze Shenhui geprägt, der sich so als sein Schüler und Nachfolger legitimierte. Die Hauptthemen des Textes sind Versenkung (samâdhi) und Weisheit (prajnâ) sowie...

Gutes tun. Lehren der Chan-Meister Baotang Wuzhu, Nanyang Huizhong, Yongming Yanshou, Guifeng Zongmi

Bild
Bedeutende Zen-Meister (Band 11) "Ich trete nicht in samâdhi ein und verweile nicht in Sitzmeditation. Nicht-Geburt und Nicht-Übung, weder Aktivität noch Meditation – dies ist ungeborene Meditation." (Baotang Wuzhu) "Nicht-Geist zu erlangen ist die wahre Erlösung der fühlenden Wesen. Wenn jemand noch Ansichten zu den fühlenden Wesen hegt, die er zu erlösen habe, dann ist das nur Ausdruck des existierenden Geistes. Solange dieser Geist existiert, gibt es wahrhaft Leben und Tod." (Nanyang Huizhong) "Die zahllosen guten Taten führen zum Erwachen (bodhi). Im Prajnâpâramitâ-Sutra wird gelehrt, dass alles nicht-dualistisch ist, und die vielen Übungen werden zur einen allwissenden Weisheit zusammengefasst." (Yongming Yanshou) Dieser Band versammelt Texte von vier chinesischen Chan(Zen)-Meistern. Der originelle Reformer Wuzhu (714-774) wurde in seiner Bao Tang-Schule als der einzig legitime Erbe der Lehre vom Nicht-Denken angese...