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Ying-an, Wenxiang u. a.: Durch alle Zeiten türmen sich Menschen von Ruf unten in den Gräbern

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Dieses Büchlein stellt einige im deutschen Sprachraum eher unbekannte Chan(Zen)-Texte vor. Im ersten Teil lesen wir Briefe von Ying-an (gest. 1163), ein Schüler des bekannten Yuanwu (1063-1135) aus der „Ostberg“-Schule, der u. a. die Kôan-Sammlung Biyanlu (jap. Hekiganroku ) zu verantworten hat. Ying-an wurde Dharma-Erbe von Yuanwus Nachfolger Huqie. Die Briefe stehen unter dem Motto: „Denen antworten, die keine Antwort bekommen haben“. Von sich selbst sagte Ying-an: „Wenn dich deine Zeit aufgegeben hat, kannst du dein Leben in Fülle genießen. Zum Glück bin ich ein Ochse und Einfaltspinsel.“  Im zweiten Teil würdigen wir Gedichte von Wenxiang (1211-?), der zur Zeit der Invasion Chinas durch Dschingis Khan lebte, in einigen Versen auf das Leiden der Soldaten und ihrer Angehörigen eingeht und sozialkritische Anmerkungen macht. Im Mittelpunkt steht jedoch seine zen-affine Nähe zur Natur, die er mit Erstaunen, Melancholie und der Fähigkeit zum Loslassen betrachtet: „Überall sind myste...