Harada


In Der Weg zu Bodhidharma gibt Harada Rôshi praktische Anweisungen für die Zen-Meditation und zeigt auf, wie ein klarer und ruhiger Geist voller Weisheit und Mitgefühl verwirklicht werden kann. Bodhidharmas allumfassende Übungen stehen im Mittelpunkt: 1) Das Aufgeben von Feindseligkeiten. 2) Das Annehmen der Umstände. 3) Das Nicht-Verlangen. 4) Der Einklang mit dem Dharma. In einem weiteren Kapitel wird Hakuins Lied des Zazen behandelt. Fragen seiner Schüler nutzt Harada Roshi, um das Gesagte zu vertiefen und die wesentlichen Aspekte seiner eigenen Zen-Lehre einzubringen. Diese enthält nicht nur persönliche Tipps für die Praxis, sondern appelliert vor allem an die Verantwortung des Einzelnen für sein Leben.  

Shôdô Harada Rôshi (*1940) ist einer der fünf Dharma-Nachfolger von Yamada Mumon Rôshi (1900-1988), einem der wichtigsten modernen Zen-Meister der Rinzai-Schule. Harada Rôshi begann seine Übung im Alter von 22 Jahren im Kloster Shôfukuji in Kobe, Japan. 1982 erhielt er die Lehrerlaubnis und wurde Abt des Klosters Sôgenji in Okayama, Japan, wo er seitdem hauptsächlich ausländische Schüler unterrichtet. Harada Rôshi hat Schüler und Zen-Gruppen in verschiedenen Ländern, wo er auch Sesshins hält. - Die Übersetzerin Sabine ShoE Huskamp ist langjährige Schülerin von Harada Rôshi. 

Shôdô Harada Rôshi: Der Weg zu Bodhidharma.
Aus dem Japanischen von Sabine ShoE Huskamp.
140 Seiten. Paperback. 15,- €. ISBN: 978-3-936018-06-6.
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"Wenn wir gerade sitzen, bekommen wir das Gefühl, dass etwas unsere Wirbelsäule in den Himmel zieht. Dann geschieht etwas Seltsames: Wie von selbst wird sich dein Rücken aufrichten und die Spannung in den Schultern und im Hals wie auch der Schmerz im Rücken gleichzeitig nachlassen. Denn die Verspannung ist die Folge der Stauung der Ki-Energie in unserem Körper. Erst wenn der Rücken gerade ist und sich aufwärts streckt, beginnt die stagnierende Ki-Energie frei zu fließen und lässt den Körper sich entspannen".

Shôdô Harada Rôshi (geb. 1940) ist einer der fünf Nachfolger von Yamada Mumon Rôshi (1900-1988) und leitet Zen-Sesshins in seinen Klöstern Sôgenji in Japan, Hokuozan in Deutschland sowie Tahoma in den USA und Indozan in Indien.

Dieses Buch gibt detaillierte Anweisungen zu der Übung des Zazen und beantwortet Fragen von Übenden. Harada Rôshi ist einer der großen Zen-Meister unserer Zeit, der die hunderte Jahre alte Zen-Tradition für Menschen im Westen auslegt und dabei nicht die ursprüngliche Intensität der Übung aus den Augen verliert. Er sieht die Zukunft dieser Übung in der Laienpraxis und gibt praktische Anweisungen, die auch im Alltag umgesetzt werden können.

Enthalten sind auch einige in Zen-Gruppen rezitierte Sutren und Dharani.

Shôdô Harada: Zazen. Aber wie?
Deutsch von Ladislav Shinden Drezdowicz. 64 Seiten. Paperback. 5 €.
ISBN: 978-3943839-45-6.



Sengcan (gest. 606) gilt weithin als Verfasser des ersten Lehrgedichts im Chan (Zen). Sein Xinxinming, die „Inschrift vom Vertrauen in den Geist“ (jap. Shinjinmei), versucht die gesamte Zen-Lehre in Versen zum Ausdruck zu bringen. Im Zentrum stehen die Nicht-Dualität sowie das Loslassen von Abneigung und Zuneigung und der Trennung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Der japanische Zen-Lehrer Shodo Harada Roshi (geb. 1940), Nachfolger von Yamada Mumon, erhielt 1982 die Lehrerlaubnis und wurde Vorsteher des Klosters Sogenji in Okayama, wo er seitdem hauptsächlich ausländische Schüler unterrichtet. Regelmäßig kommt er ins Zen-Kloster Hokuozan Sogenji, Asendorf, um dort eine Woche intensiver Zen-Übung zu leiten. In diesem Buch hat er das Shinjinmei treffend erläutert und kommentiert.

Shôdô Harada/Sengcan: 
Shinjinmei/Xinxinming. Die Inschrift vom Vertrauen in den Geist. 
84 Seiten. 9,90 €. ISBN: 978-3-943839-46-3. 
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E-Book 4,99 €

[*  In der Buddhismuswissenschaft geht man davon aus, dass Sengcan nicht der Autor des Xinxinming ist, da es weder auf einem Gedenkmonument, das 771 zu seinen Ehren errichtet wurde, noch in den frühesten Chan-Chroniken - wie dem Li-tai fa pao chi - erwähnt ist.]


Shodo Harada Roshi (geb. 1940) ist Zen-Meister und Nachfolger von Yamada Mumon Roshi. Harada Roshi leitet das Kloster Sogenji in Okayama, Japan, und unterrichtet sowohl Frauen wie Männer, Laien wie Ordinierte. Da seine Schüler hauptsächlich aus dem Ausland kommen, lehrt Harada Roshi auch in den USA und Europa sowie Indien. Er kommt regelmäßig ins Kloster Hokuozan Sogenji in Deutschland und leitet dort intensive Übungszeiten (Sesshin).

Es ist Tradition, dass Zen-Meister ihren Geisteszustand durch das Schreiben von Kalligraphie zum Ausdruck bringen. Harada Roshi ist ein begnadeter Meister des Shodo (Weg der Kalligraphie). Er kommentiert und erläutert hier die weisen Worte der alten Meister und gibt sie an die heutige Welt weiter.  Ein großer Teil dieser Zen-Texte ist am Verlauf der vier Jahreszeiten orientiert.

Shôdô Harada: Alle Dinge kehren zum Einen zurück. Kalligrafien und Zen-Texte. 
436 Seiten. 33 €. ISBN 978-3-943839-81-4.


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