Samurai

"Höchst gelassener Gegenentwurf zu Ratgebern und Seminaren zum Umgang mit Macht und Karriere."  

(Der Standard vom 27.1.2000)

Die Samurai-Bibel, die in Jim Jarmuschs Film GHOST DOG die zentrale Rolle spielt. Eine Anleitung zu praktischer Moral und der rechten Einstellung zum Tod. Geeignet auch für Geschäftsleute, die die japanische Mentalität verstehen wollen. Seit 2012 erscheint eine erweiterte und verbesserte Neuauflage in gut lesbarer Serifen-Schrift, überarbeitet und mit Infos zum Autor und seiner Zeit ergänzt. Auszug:

Man muss die Lektion des Platzregens verstehen. Ein Mann, der von plötzlichem Regen überrascht wird, rennt die Straße hinunter, um nicht nass und durchtränkt zu werden. Wenn man es aber einmal als natürlich hinnimmt, im Regen nass zu werden, kann man mit unbewegtem Geist bis auf die Haut durchnässt werden. Diese Lektion gilt für alles. 

Yamamoto Tsunetomo: Hagakure. Der Weg des Samurai.
Aus dem Englischen von Guido Keller.
140 Seiten. Paperback. 15,- €. ISBN 978-3-936018-27-1. (Neuauflage 2012)
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 E-Book (10,99 €)

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Der Weg des Samurai (Band 2)

Aufrichtigkeit, Mut, Güte, Höflichkeit, Wahrhaftigkeit, Opferbereitschaft, Ehre, Selbstbeherrschung, Treue - das alles sind Tugenden, die man mit den Samurai, der japanischen Kriegerklasse, verbindet. Inazô Nitobe (1862-1933), vielgereister Gelehrter und mit einer amerikanischen Quäkerin verheiratet, verfasste um 1900 seinen immer noch gültigen Aufsatz zur Bedeutung des Bushidô, des Weges der Krieger. Er gilt als Standardwerk zum Verständnis der Ethik und des Alltagsverhaltens der Japaner. Nitobes Erläuterungen zur Zukunft des ritterlichen Moralkodex gewinnen gerade wieder an Bedeutung, da er in jüngster Zeit nicht nur in Japan, sondern auch in der westlichen Populärkultur verstärkt belebt wird. Inazô Nitobe wurde für seine Vermittlungsbemühungen zwischen den Kulturen gerühmt (insbesondere für seine unermüdlichen Friedensverhandlungen mit den US-Amerikanern in den 30er-Jahren) und mit einer Abbildung seines Konterfei auf den 5.000 Yen-Scheinen geehrt.

Der Angkor Verlag veröffentlichte zu seinem 70. Todestag eine erweiterte Fassung in modernem Deutsch, die auch jene Textstellen nicht länger verschweigt, in denen der durchaus selbstkritische Nitobe die Stärken der “japanischen Rasse” (minzoku) hervorhebt. Da der Weltbürger Nitobe stets Vergleiche mit westlichem Gedankengut anstellt, wird dem Leser schnell deutlich, wo seine eigene Kultur noch heute von der ostasiatischen befruchtet werden kann - im Sinne des Friedens und der Sicherung großer menschlicher Werte.


Inazo Nitobe: Bushido. Die Seele Japans. Erweiterte Fassung.
Aus dem englischen Original von Guido Keller. Coverdesign: Claudio Gomez.
112 Seiten. Paperback. 9,90 €. ISBN: 978-3-936018-16-5.

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Der Weg des Samurai (Band 3)

„Für Bushidô, den Weg des Kriegers, sind die drei Eigenschaften 
Loyalität, rechtes Verhalten und Tapferkeit wesentlich ...
Es ist aber besser, ein bisschen ungehobelt zu sein,
als den Wert des Bushidô zu vermindern." 

Eines der wichtigsten Grundlagenwerke zum Weg des Samurai ist das Bu(shi)dô shoshinshû aus dem 17. Jahrhundert. Es stammt von Taira Shigesuke [Daidôji Yûzan]. Darin finden wir Ausführungen zu den Tugenden eines Kriegers und Ratschläge für soziales Verhalten, die ebenso aktuell sind wie die Betrachtungen zum Beamtentum und zum Steuerwucher. Das Bu(shi)dô shoshinshû ermöglicht einen tiefen Einblick in das Wesen der Japaner und in Strukturen, wie sie noch heute deren Geschäftswelt bestimmen. 

Taira Shigesuke [Daidôji Yûzan]: Bushidô Shoshinshû [Budô Shoshinshû].
Deutsch von Keller und Yamada.
88 Seiten. Mit 25 Illustrationen. Paperback. 9,90 €. ISBN: 978-3-936018-50-9.
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Der Weg des Samurai (Band 4)

Issai Chozan (1659-1741) verfasste mehrere Geschichten, die den geistigen Hintergrund der Schwertkampfkunst ausleuchten und als Lehrtexte vom Rang eines Hagakure angesehen werden. Im Zentrum seht hier das Tengu Geijutsuron, in dem sich Kobolde (Tengu),deutlich vom Taoismus beeinflusst, über die rechte Einstellung in den Kampfkünsten unterhalten. Einer Legende nach sollen diese Kobolde bereits japanische Herrscher im Schwertkampf unterrichtet haben. - In einem zweiten Text, dem „Wunderbaren Weg der Katze“, erläutert eine Katze, warum es ihr mit zen-ähnlichem Bewusstsein gelang, eine gewandte Ratte zu fangen. 


Issai Chôzan: Zen und Schwert in der Kunst des Kampfes.
Tengu Geijutsuron + Neko no myôjutsu.
Deutsch von Keller und Yamada. Cover: Ray Rubeque.
80 Seiten. Paperback. 9,90 €. ISBN: 978-3-936018-47-9.
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Der Weg des Samurai (Band 5)

Takuan Sôhô (1573-1645) hinterließ nicht nur ein reichhaltiges Werk an buddhistischen Reden und Schriften. Er hatte auch maßgeblichen Einfluss auf große Schwertkämpfer wie Yagyû Munenori (Heihô Kadensho, dt. „Der Weg des Samurai) und Miyamoto Musashi („Das Buch der Fünf Ringe“). Dieses Buch enthält den wichtigsten Brief an Yagyû, eine weitere Schrift für Schwertmeister und wesentliche Zen-Lehren Takuans, der auch in der Teekunst, der Kalligrafie und dem Gartenbau als großer Meister angesehen war. - Die Illustrationen in diesem Buch zeigen Schwertkampfformen mit dem japanischen Schwert aus einem koreanischen Kriegshandbuch. 

Takuan Sôhô: Das Tor zur heiteren Gelassenheit. Zen und Kampfkunst.
Deutsch von Keller und Yamada.
92 Seiten. 58 S/W-Abb. Paperback. 9,90 €. ISBN: 978-3-936018-46-2. 
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E-Book (7,49 €)

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Der Weg des Samurai (Band 6)

 "Tritt der Samurai in eine Konfrontation ein, soll er weder zurückblicken noch nach rechts oder links."

Mit den "100 Regeln des Krieges" setzt der Angkor Verlag seine Reihe mit Titeln zum Weg des Samurai fort. Lesen Sie die Ratschläge der folgenden vier Samurai:

Tsukahara Bokuden (1489-1571) entwickelte das Kashima Shintô-ryû, benannt nach dem Shintô-Schrein, in dem sein Vater Priester war. Bokuden ist der Priestername Tsukaharas, er bedeutet: “der sieht und überträgt“. Er soll über zweihundert Krieger besiegt und den jungen Ashikaga-Shôgun Yoshiteru im Schwertkampf ausgebildet haben. Die liedähnlich angelegten ”100 Regeln des Krieges“ verfasste er wohl kurz vor seinem Tod. 

Itô Ittôsai Kagehisa (1560-1653) soll in 33 Schwertduellen unbesiegt geblieben sein und begründete die Ittô-ryû, die neben der Yagyû Shinkage-ryû (Yagyû [Munenoris] Schule des Neuen Schattens) offiziell vom Tokugawa-Shôgun anerkannt war. Man spricht auch von der “Schule des Einen Schwerthiebes“. Wir veröffentlichen seine 12 Hauptregeln.

Natori Sanjurô Masatakes Lebensdaten sind nicht genau bekannt, er starb wohl zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Natori war ein Samurai des Kii-Zweiges des Tokugawa-Clans, sein Vater hatte einen hohen Posten unter Tokugawa Yorinubu inne. Natori stieg allmählich in den Rang eines Samuraiältesten (ogaban) auf. Er begründete den Kampfkunststil Kishû-ryû. Wir legen Auszüge aus seiner Schriftrolle "Ippei Yôkô" vor.

Yamamoto Kansuke (1501-1561) wurde als Yamamoto Haruyuki in der Provinz Mikawa geboren. Er soll bei einer Audienz den Kriegsfürsten Takeda Shingen (1521-1573) so beeindruckt haben, dass dieser ihm ein großes Lehen anvertraute, ihn immer wieder als Ratgeber zu sich einlud und am Bau mehrerer Burgen beteiligte. Nachdem sich Yamamoto bei den Kriegen in der Provinz Shinano ausgezeichnet hatte, wurde ihm der Titel “Kansuke“ verliehen. Seine Schrift "Heihô Hidensho" bzw. "Heihô Okugisho" gilt als Klassiker der Militärstrategie.

Tsukahara Bokuden (u.a.): 100 Regeln des Krieges.
Deutsch von Keller und Yamada. Paperback. 108 Seiten. 9,90 €.
ISBN: 978-3-943839-70-8. 
E-Book (6,99 €)


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