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[Last Update: 25.07.22]

Die Freundschaft zwischen Kôdô Sawaki und Kôzan Katô

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Sawakis Dharma-Erbe Sodô Yokoyama
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Zwei Kapitel aus dem Shôbôgenzô (Zazenshin und Jikuin Mon)

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Gedichte von KO UNder einst Zen(Seon)-Mönch war (und ein ganzes Buch weiter unten!)
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Der Sporn für ein gutes Pferd (Kaibaben) von Tôrei Enji
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Das Tso-ch’an I (Prinzipien der Sitzmeditation) von Ch’ang-lu Tsung-tse
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Die vier Arten der Erkenntnis von Hakuin Ekaku
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Klosterregeln im Chan (Zusammenfassung eines Essays von T. Griffith Foulk)
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Eine gedruckte, mehrsprachige Version des Diamant-Sutras (Vajracchedikā-prajñāpāra-mitā-sūtra) ist kostenlos oder gegen Spende beim "International Zen Temple" zu beziehen.




Tathâgatagarba-Sutra   Eines der zentralen Sutren zur Buddha-Natur.

Shôdôka von Yôka Daishi   Nach der Vorlage von Kôdô Sawaki.

Eihei Shingi (kurze Auszüge): Taitaiko Gogejarihô (Verhalten gegenüber erfahrenen Lehrern) + Shuryô Shingi (Regeln für die Studienhalle) [Word-Datei]

Shushôgi (Fragwürdige deutsche Kurzfassung des Shôbôgenzô für Laien, aus den 1940er-Jahren) und ein Clip dazu. 


Weitere Texte aus der buddhistischen Tradition als kostenloser Download:

Embryo-Sutra   Vielleicht von Interesse bei der Diskussion um moderne Stammzellen- und verbrauchende Embryonenforschung; als apokryph angesehen und von Dr. Huebotter im Jahr 1932 übersetzt. [PDF]

Yuktisastika   60 Argumente von Nâgârjuna.

Heinrich Dumoulin: Neubetrachtung des frühen chinesischen Zen. Rückübersetzung eines Textes aus dem Englischen (Japanese Journal of Religious Studies 1993 26/1), der einst als Ergänzung zur "Geschichte des Zen-Buddhismus" gedacht war. [PDF]

Heinrich Dumoulin: Geschichte des Zen-Buddhismus.
Ergänzungen zur vergriffenen Ausgabe des Angkor Verlags (PDF-Dateien):
Sutra der 42 Kapitel   四十二章經; womöglich die erste buddhistische Literatur, die je ins Chinesische übersetzt wurde.[PDF]

Yuikyogyo   Taisho Tripitaka No. 389; soll die letzten Worte Buddhas enthalten und wurde einst von Kumarajiva ins Chinesische übertragen. [PDF]

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Das MPNS enthält die angeblich letzten Unterweisungen Buddhas vor seinem Tod, von denen vor allem drei immer wieder diskutiert werden: 1) Die Ablehnung des Verzehrs von Fleisch. 2) Die Verlorenheit und "Minderwertigkeit" des Ungläubigen (icchantika), die in den verschiedenen Fassungen des MPNS unterschiedlich aufgefasst wird. 3) Der atman als Tathagatagarbha oder buddha-dhatu, die eigentliche Buddha-Natur der Wesen. Eine Einführung des Herausgebers Dr. Tony Page auf Deutsch findet sich hier.
 
Kosho Yamamoto: Mahayana Mahaparinirvana Sutra. [Englisch]
Kindle E-Book (0,99 €) 

(Mehrmals im Jahr wird der Titel fünf Tage lang kostenlos bei Amazon angeboten.)

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Die folgenden (Buch-)Titel gibt es auch über Google zum freien Download im PDF-Format. Wer andere Dateiformate bevorzugt, kann sie mit Hilfe von Calibre umwandeln.

 
Der südindische Königssohn Shântideva studierte an der Klosterschule in Nandala und bekam dort wegen seiner Trägheit von Mönchsbrüdern den Spitznamen „Isst, schläft, scheißt“. Im 8. Jahrhundert hielt er eine tiefe und alle Zuhörer überraschende Dharma-Rede, das hier vorliegende Bodhicaryâvatâra. Darin erläutert er, wie ein Bodhisattva sein Leben gestalten sollte. Zwei Meditationsmethoden können helfen, sich anderen Menschen zuzuwenden: die Übung der Gleichheit des Anderen und des Selbst (parâtmasamatâ) und die Übung des Austauschens des Anderen und des Selbst (parâtmaparivartana). [In moderner Rechtschreibung überarbeitet.]
  
 Shântideva: Anleitung zum Leben als Bodhisattva. [Bodhicaryâvatâra].
Aus dem Sanskrit von Richard Schmidt.
100 Seiten. Paperback. 9,90 €. ISBN: 978-3-936018-34-9.
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Kindle E-Book
(0,99 €)


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Im Shrîmâlâdevîsimhanâda-sûtra erläutert eine Frau in Gegenwart und mit Zustimmung Buddhas die Doktrin des Tathâgatagarbha. Königin Shrîmâlâ bekehrt zunächst die Frauen ihres Reiches, dann ihren Ehemann, schließlich die übrigen Männer. Dieses Sûtra ist im Westen noch zu wenig bekannt, trotz seiner Prägnanz, Frische und Originalität. Es verdichtet sich zur Lehre des Einen Fahrzeuges (ekayâna). Im chinesischen Kanon existieren zwei Versionen: die hier verwendete von Gunabhadra (394–468), die im Jahre 435 entstand, und eine weitere von Bodhiruci (672–727). Enthalten sind u.a. zehn alternative Gelübde der Ordination. Dieses Sutra unterstützt die Emanzipation der Nonnen. - T353 der Taishô Tripitaka.

 Shrimala-Sutra.
Deutsch von Keller.
Gedruckt nur noch antiquarisch.
Kindle E-Book (0,99 €)
 

Kostenloser Download (PDF)


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Chinul (1158-1210) gilt als Koreas wichtigster buddhistischer Reformer und scharfer Kritiker des Klerus. Sein hier erstmals in Deutsch vorliegendes Hauptwerk entstand kurz vor seinem Tod und wird bis heute in koreanischen Klöstern als Grundlagentext benutzt. Chinul zitiert und paraphrasiert im Wesentlichen eine Arbeit des buddhistischen Gelehrten und fünften Patriarchen Tsung-mi. Er vergleicht vier Hauptschulen des Ch’an[Seon/Zen]-Buddhismus und räumt der Ho-tse-Schule den Vorrang ein, die das plötzliche Erwachen bei nachfolgender allmählicher Kultivierung des Geistes (also fortdauernder Übung) in den Mittelpunkt rückt. 


Chinul/Tsung-mi: Dharma-Sammlung. 
Deutsch von Keller und Yamada. Coverabbildung: Young-cho Kim. 
Gedruckt nur noch antiquarisch. 

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Baek-Un (1298-1374) brachte die Sammlung seines chinesischen Meisters nach Korea, bearbeitete und ergänzte sie. Darin befinden sich Lehrtexte, Gespräche und Briefe von indischen, chinesischen und koreanischen Großmeistern des Seon(Zen)-Buddhismus, mit teils fragmentarischem Charakter. Die UNESCO hat das Buljojikjishimchyejojeol, so der voll-ständige Titel (etwa: „Erkennen des Buddha-Geistes durch die Übung des Seon“), offiziell als ältestes mit beweglichen Metall-Lettern gedrucktes Buch - und als Weltkulturerbe - anerkannt; es wurde im Juli 1377 im Tempel Heng-Deok gedruckt, also noch vor der Gutenberg-Bibel. Der erste Band ist verschwunden, nur der zweite Band existiert noch.

Baek Un: Jikji (Chikchi). Sammlung des koreanischen Seon-Buddhismus.
Aus dem Chinesischen und Koreanischen von Hyuk-sook Kim.
152 Seiten. Paperback. 15,- €. ISBN: 978-3-936018-97-4.
Kindle E-Book (0,99 €)


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Das Kidôgoroku enthält Kommentare zu 100 Kôan, die von Meister Kidô Chigu (eigentlich Hsü-t‘ang chih-yü) stammen, der in der Sung-Dynastie lebte. Weitere Anmerkungen verfasste der Zen-Reformer Hakuin (1685-1768). Sie stellen den letzten Teil des Gendai Sôjizen Hyôron dar, das einst für Aufsehen sorgte, weil es die üblicherweise von Zen-Lehrern anerkannten Antworten auf klassische Kôan preisgab. T. 2000, Band 47 (der Taishô Tripitaka).


Kidô Chigu: Kidôgoroku. 100 Kôan.
Deutsch von Keller und Yamada.
104 Seiten. Paperback. 9,90 Euro. ISBN: 978-3-936018-99-8.


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"Bei jeder Frau ist Adel des Herzens wichtiger als äußere Schönheit.” 

Die Ratschläge des Konfuzianers Kaibara Ek(i)ken (1630-1714) zur Stellung der Frau wie zur Erziehung von Kindern waren prägend für die japanische Gesellschaft. Noch Ende des 19. Jahrhunderts hatte fast jede japanische Familie eine Schrift Kaibaras im Haus. Der vielseitig interessierte Gelehrte äußerte sich in zeitlosen Weisheiten zur Kunst des Zufriedenseins, zur Bedeutung des Lernens und zur öffentlichen Moral. Kaibaras Philosophie enthält einen Teil der Lösung für moderne Probleme des Sittenverfalls und mangelnden Bildungswillens. Selbst viele seiner Gesundheitstipps sind weiterhin aktuell. Mit diesem Buch soll daher endlich Einblick in Kaibaras großes Lebenswerk über den Weg zum Glück gegeben werden. 

Kaibara Ekiken: Yôjôkun. Worte eines Samurai.
Aus dem Englischen von Guido Keller.
100 Seiten. Paperback. 9,90 €. ISBN: 978-3-936018-96-7.  

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Reihe Zen-Gedichte (Band 1)

Rindfleisch

Was wird denn wohl aus alledem
diesmal
musst du äußerst traurig sein –
mit dem Messer stich endlich zu.
Was wird denn wohl aus alledem
in dem Augenblick, in dem
der Ochs zu Rindfleisch wird?


Bei Tag

Ein trockner Haufen Scheiße, für den sich nicht mal mehr die Fliegen interessieren. 
Ist dies das Paradies? 
Ach nein.

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"Bodhidharmas Vater, das war Huike.
Hongrens Väter waren Shenxiu und Huineng.
Shenxiu vergnügte sich bei Hofe,
Huinengs Väter waren allzu viele,
dass Flüssen und Seen im Süden schwindlig wurde davon.
Wirklich, eine unmoralisch Familie!" 

Inmitten des Koreakrieges wandte sich Ko Un (* 1933) dem Buddhismus zu. 1952 wurde er Mönch und praktizierte Son,das koreanische Äquivalent zum japanischen Zen (Meditation). Als Schüler des großen Mönchs Hyobong bereiste er die koreanische Halbinsel und stieg rasch im Rang auf. Nach zehn Jahren desillusioniert durch den Formalismus und die Korruption der buddhistischen Hierarchie, schied er aus. Als Lehrer in einer Wohlfahrtschule auf der Insel Cheju im Süden publizierte er weitere Gedichtbände – der erste war noch während seiner Zeit als Mönch erschienen – und kehrte dann 1967 in die Großstadt Seoul zurück, wo düstere Jahre der Trunksucht in einem Selbstmordversuch gipfelten.

"Wenn du dich nur niedersetzt, stirbt der Buddha, stirbt auch eine Mutter." 

Ko Un: Zen-Gedichte, was’n das? 
Aus dem Koreanischen von Dr. Hans-Jürgen Zaborowski. 

104 Seiten. Paperback. 9,90 €. ISBN: 978-3-936018-98-1. 
Mit Zeichnungen Ko-Uns, die er eigens für diesen Band anfertigte. 
Bei Amazon Print on Demand
E-Book (0,99 €) [vorübergehend stillgelegt]

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[Die meisten Texte wurden von Guido Keller ins Deutsche übertragen, das "Zazenshin"-Kapitel aus dem Shôbôgenzô von Muho. Ausnahmen: Shushôgi, Jikji, Shantideva, Embryo-, Diamant-Sutra, die beiden Texte zu Sawaki, der Gedichtband von Ko Un.]










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